Kinesio Taping

Kinesiologisches Taping

in der Orthopädischen Privatpraxis am Europa Center Berlin - Dr. med. Shami

In meiner Orthopädischen Privatpraxis in Berlin behandle ich Sie gerne mit Kinesiologischem Taping.

Bei Sportverletzungen und Gelenkschmerzen sollte nicht die Ruhigstellung der Gelenke, sondern die Mobilisation des Stütz- und Bewegungsapparates im Vordergrund stehen. Die Nachhaltigkeit der manuellen Behandlung wird erhöht, Nebenwirkungen der chiropraktischen Behandlung können verringert werden. Kontrollierte, moderate Bewegung bei bestimmten Verletzungen, Arthrose und Sehnenreizung kann den Heilungsprozess fördern.

Kinesiologisches Tape (auch Kinesiotape, Physio-Tape, Muskel-Tape, Sport-Tape, Muskel-Tape, medizinisches Tape) ist eine Art hochelastisches Klebepflaster aus Stoff, das in speziellen Techniken (“Taping”) auf die Haut aufgebracht wird. Dabei dient es bei Verletzungen oder Entzündungen von Muskeln, Bändern oder Gelenken zur Stabilisierung - ohne die Bewegung einzuschränken!

Nach ausgiebiger Testung habe ich mich vorrangig für das Produkt “K-Tape” entschieden, wobei ich in meiner Praxis ab und an individuell auch andere Tapes einsetze.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin in meiner Orthopädischen Privatpraxis am Berliner Europa Center unter 030-23 59 0308 und lassen Sie sich von mir mit Kinesiotaping behandeln.


Was ist Kinesiologisches Taping?

Das in meiner orthopädischen Praxis gerne und erfolgreich eingesetzte Kinesio-Taping hat seinen Ursprung im Jahre 1973. Der japanische Chiropraktiker Kenzo Kase entwickelte die Methode und in Zusammenarbeit mit einer Firma das zugehörige Tape. Heute werden Taping-Varianten für Probleme aus den Bereichen Sportphysiotherapie, Sporttraumatologie, Schmerztherapie, Orthopädie, Lymphologie, Neurologie, Faszientherapie und vieles mehr angeboten und international eingesetzt. Diese Methode erfreut sich großer Beliebtheit, vor allem auch als unterstützende Maßnahme bei einer Vielzahl von Beschwerdebildern.

Weil das Kinesio-Tape an der Haut fixiert ist, wird bei Bewegungen die Haut gegen das darunterliegende Gewebe verschoben. Dieser ständige Reiz kann durch die Aktivierung verschiedener Rezeptoren die Muskelspannung regulieren (Tonisierung) und eine Signalübertragung an das zentrale Nervensystem auslösen. Zu diesen Rezeptoren zählen neben Berührungsrezeptoren auch Schmerzrezeptoren, Temperaturrezeptoren und Rezeptoren, die dem Körper sagen, wo sich beispielsweise die Extremitäten im Raum befinden (Propriorezeptoren).

Die Reizung durch das Kinesio-Tape soll außerdem eine Schmerzreduktion bewirken und den Blutfluss verbessern. Außerdem stützt und entlastet das Tape den geschädigten Muskel, das Band oder das Gelenk.

Die Materialeigenschaften des Kinesio-Tapes gewährleisten funktionelle Bewegungen und ermöglichen freies Training, im Unterschied zum konventionellen, unelastischen Verband, der zur Kompression, Schienung und Augmentation eingesetzt wird.

Das Textil ist mit einer zehnprozentigen Dehnung auf die Trägerfolie (Papierunterlage) aufgebracht; es ist Baumwollgewebe mit Elastan-Fäden, Viskose, oder synthetisch. Die Elastizitätseigenschaften sollen ähnlich derer der menschlichen Haut sein. Auf das Trägermaterial ist Acrylatkleber wellenförmig aufgebracht, der durch Körperwärme und Anreiben aktiviert wird. Das Tape ist luft- und feuchtigkeitsdurchlässig. Es ist wasserbeständig und bleibt geschickterweise während des Duschens, beim Schwimmen und bei erhöhter Schweißbildung (etwa beim Sport) haften.

Ich berate Sie gerne zu dieser weltweit beliebten und vielfältig eingesetzten Methode in meiner Berliner Orthopädie-Praxis.


Wann wird das Kinesiologische Taping angewendet?

Das Kinesiotaping setze ich in meiner Orthopädischen Privatpraxis in Berlin-Charlottenburg gerne bei einer Vielzahl an Beschwerdebildern ein, entweder als einzelne oder ergänzende Therapiemaßnahme zur Linderung von Schmerzen und Verkürzung der Genesungszeit - je nach Ihren individuellen Beschwerden und Bedürfnissen.

Das Kinesiotaping eignet sich zur effektiven (Mit-)Behandlung von:

  • Muskelverletzungen (Schmerzen, Zerrungen, Überlastung, Entzündungen, Faserrisse,...)

  • Gelenkverletzungen (Schmerzen, Überlastung, Entzündungen, Schwellung, Instabilität,...)

  • Rückenschmerzen,

  • allgemein Atrophien,

  • allgemein Dysbalancen,

  • Impingementsyndrom der Schulter,

  • Schulterinstabilitäten,

  • Beschwerden des Supraspinatussehnensyndrom,

  • Zustand nach Schulterluxationen,

  • Bandverletzungen (Schmerzen, Überlastung, Entzündungen, Bänderriss,...),

  • allgemein Instabilitäten,

  • Arthrose,

  • Sehnenscheidenentzündungen,

  • Achillodynien,

  • Epikondylitis,

  • Patellaspitzensyndrom,

  • nichtorthopädischen Problemen (Kopfschmerzen, Migräne, Neuropathien, Multiple Sklerose, Wassereinlagerungen/Ödeme wie Lymphödeme, Aszites)

  • und noch vielen mehr!

Am häufigsten verwende ich Kinesio Taping in meiner orthopädischen Praxis bei Sportverletzungen, das dort durch seine stützende Komponente zur Schonung angewendet wird. Sehr oft tape ich in meiner Praxis auch mittelgroße Gelenke wie Sprung-, Knie- und Ellenbogengelenk nach Verletzungen oder bei Arthrose. Ebenfalls beliebt ist bei meinen PatientInnen die Therapie von Rückenschmerzen beispielsweise bei Verspannungen oder Instabilität.

Ich berate Sie sehr gerne in meiner Berliner Privatpraxis für Orthopädie zur Möglichkeit der Behandlung Ihrer Beschwerden mittels Kinesio-Taping.


Wie sieht die Behandlung mit Kinesio-Tape aus?

In meiner Privatpraxis für Orthopädie erfolgt zunächst eine ausführliche Anamnese (Aufnahme Ihrer Krankheits- und Beschwerdegeschichte) und gegebenenfalls eine Untersuchung und weitere Tests zur Diagnostik. Anhand derer wähle ich mit Ihnen eine geeignete Behandlungsmethode - Kinesio-Tape allein oder ergänzend, an welchen Stellen, welches Tape, Dauer der Anwendung...

Je nach Indikation muss der betroffene Muskel, das Gelenk oder das Band in eine bestimmte Stellung gebracht werden. Die Haut sollte frei von Infektion und Wunden sowie trocken und sauber sein. Zunächst schneide ich das Kinesio-Tape in die richtige Länge und runde die Ecken ab, damit es besser an der Haut haftet. Anschließend wird es mit den Händen warm gerieben, sodass der Klebstoff seine Wirkung entfaltet.

Nach Abziehen der Trägerfolie wird das Kinesio-Tape angelegt. Das Kinesio-Tape kann je nach Methode auch in verschiedene Formen geschnitten werden. Halbiert man eine Hälfte des Tapes entsteht eine Y-Form, deren oberer Anteil beispielsweise das Kniegelenk auf beiden Seiten umfassen kann. Wenn die Stabilität erhöht werden soll, können auch mehrere Streifen im rechten Winkel zueinander angebracht werden, sodass die Muskulatur sowohl längs als auch quer gestützt wird. Welche Methode bei Ihnen indiziert ist kläre ich mit Ihnen gerne beim Gespräch in meiner orthopädischen Praxis. Nach der Anlage des/der Tapes können sie für mehrere Tage an der Stelle verbleiben. Dort entfaltet es dann die gewünschte Wirkung: Das kann eine bessere Muskelspannung, Muskelfunktion, Gelenkfunktion, Schmerzreduktion, Gewebeentlastung, Verbesserung der Gewebedurchblutung und des Lymphabflusses sowie insgesamt die Stärkung der Selbstheilungskraft sein.

In den meisten Fällen ist der Kleber wasserresistent, damit sich das Kinesio-Tape beim Duschen oder Schwitzen nicht von der Haut löst.

Wenn das Tape entfernt oder gewechselt werden soll und sich das Kinesio-Tape nicht ohne Schmerzen von der Haut abziehen lässt, empfiehlt sich ein spezieller Tape-Entferner. Am besten kommen Sie dazu aber in meine Praxis für Orthopädie.


Wann sollte Kinesio-Tape nicht angewendet werden?

Kinesiotaping ist eine im Allgemeinen sehr gut verträgliche Methode. Ich kläre mit Ihnen immer vor der Anwendung in meiner Berliner Privatpraxis für Orthopädie, ob Taping bzw. welche Tapes für Sie infrage kommt bzw. kommen.

Bei einer Allergie gegen Polyacrylat-Kleber (als “Pflasterallergie” bekannt) sollten die meisten Tapes nicht angewendet werden. Bitte weisen Sie mich darauf hin, da dann ein antiallergenes Tape verwendet werden kann. Auch auf erkrankter Haut (z. B. bei Pilzinfektionen, anderen Infektionen, Erythem, Erysipel, offenen Wunden) im speziell mit Tapes zu behandelnden Bereich sollte kein Tape geklebt werden.


Mögliche Nebenwirkungen beim Kinesiologischen Taping

Kinesio-Taping ist eine allgemein sehr risikoarme, gut verträgliche und bewährt sichere Behandlungsmethode, die ich gerne in meiner Orthopädischen Privatpraxis in Berlin anwende. Dennoch kann es zu Nebenwirkungen kommen, die aber bei sachgemäßer Tape-Anwendung wie in meiner Praxis stark minimiert werden. Ich kläre Sie vor der Anwendung selbstverständlich ausführlich darüber auf und beantworte Ihre Fragen. Auch nach der Anlage des Kinesio-Tapes können Sie sich bei Unklarheiten oder Problemen sofort an mich wenden.


Mögliche Nebenwirkungen des Kinesio-Tapings sind:

  • Allergische Reaktionen und Hautreizungen (Jucken, Rötung)

  • Schmerzen, Pochen, Kribbel- oder Taubheitsgefühl, Blau-/Weißfärbung der Haut (nur bei unsachgemäßer Anwendung)

  • Schwellungen, Bewegungseinschränkungen (nur bei unsachgemäßer Anwendung)


In meiner Berliner orthopädischen Privatpraxis sind sachgemäße Anwendung, höchste Hygienestandards und neueste Methoden eine Selbstverständlichkeit, sodass Nebenwirkungen äußerst selten sind.


Kosten der Behandlung

Die Kosten für die Behandlung mit Kinesiologischem Tape werden von privaten Krankenversicherungen in der Regel übernommen. Ich berate Sie dazu gerne telefonisch, per Whatsapp oder direkt in meiner Berliner Privatpraxis für Orthopädie.